Kickhunter – Hearts & Bones

9,99

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Beschreibung

Rezension Metallic Zine

“Jawoll, was für ein Hammer! Hier lässt sich wirklich festhalten, – der Titel ist Programm!
Und ich dachte schon, der klassische fetzige Old-School-Hardrock bzw. Rock ‘n’ Roll sei ausgestorben … Pustekuchen, nicht solange es Bandprojekte wie dieses gibt! Sechs Hamburger Musiker, die Spaß am Rock ‘n’ Roll haben, blasen einem die Ohren frei, dass es nur so kracht und lassen die Zeiten des Rhythm and Beat aufleben, jene musikalische Epoche, als es noch ungekünstelten Rock ‘n’ Roll der aus dem Bauch heraus gespielte wurde gab, der mächtig in die Beine ging, wobei das heftige Blues-Boogie-Feeling jederzeit im Vordergrund stand.
Die sechs Hamburger Musiker, die alle in eigenen Bands spielen, von denen Helloween-Basser Markus Großkopf der bekannteste sein dürfte, bringen knackigen 70er-Jahre Rock ‘n’ Roll mit fetziger Blues-Boogie-Schlagseite und servieren allen Fans bluesgetränkten Hardrocks einen herzhaft saftigen Cocktail, der sich gewaschen hat! Allein der gelungene Einsatz der guten alten Hammond-Orgel, sowie die Backround-Chöre bei Stücken wie Too Hell And Back Again gehören auf diesem flockigen Scheibchen zu den Zutaten bzw. Überraschungen der besonderen Art. Die weiteren im Hearts & Bones-Cocktail enthaltenen Zutaten sind: herrlich erdig, dreckig im Rock ‘n’ Roll-Takt sägende Riffgitarren, eine sicher und enorm straight nach vorn aufspielende Rhythmussektion, knackige Leadgitarrenparts massig rockige Blues-Grooves und dazu ein Sänger, der wie eine Mischung aus Ian Gillan (Deep Purple), Angry Anderson (Rose Tattoo) oder David Lee Roth zu seligen Van Halen Anfangszeiten klingt. Als Anspieltips empfehlen sich eigentlich alle zwölf Tracks, aus meiner Sicht sind Run For Your Life, Call My Name, To Hell And Back Again, Smile, Smile, Smile, Wild Emotions oder das Titelstück der CD Hearts & Bones bestens geeignet, um sich ein Bild von diesem Silberling zu machen, den richtigerweise ein der Mucke und dem Albumtitel vollauf gerecht werdendes, schönes Tattoo-Cover ziert, das im wahrsten Sinne des Wortes wie der Arsch auf den Eimer passt!
Kickhunter liegen mit ihrem schnörkellosen Rock ‘n’ Roll irgendwo in der Schnittmenge zwischen Deep Purple, AC/DC, Status Quo, Ten Years After, Rose Tattoo und ZZ-Top. Ein interessanter Cocktail, der allen Anhängern des erdig-dreckigen Kickass-Rock ‘n’ Rolls der kultigen 70er Jahre gefallen dürfte, denen genannte Bands ein Begriff sind. Ein Album, das zweifelsohne auf jeder Bikerparty vom ersten Takt an bis zum letzten voll durchstarten kann, deshalb kommt auch nur eine Bewertung in Frage: voll groovig, angenehm räudig, gute Laune fördernd bis zum Abwinken und extrem partytauglich! Ein optimal geeignetes Album, um kräftig das Haus zu rocken, die Regler der Stereoanlage laut aufzudrehen, im Sommer die Würstchen und Steaks auf den Grill zu schmeißen und ganz nebenbei mit Freunden oder Bekannten eine lockere, entspannende Grillparty im Garten zu feiern. Bon Appetit!”

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